
Von den frühen Vorfahren des Hauses Habsburg über Rudolf I. und Maria Theresia bis zu Kaiser Franz Joseph und Karl I.: Der Stammbaum auf dieser Seite zeigt die weit verzweigten Linien einer der bedeutendsten Dynastien Europas.
Anmerkungen des Verfassers:
• Für die vollumfängliche Korrektheit des Stammbaumes wird nicht garantiert
• Einige Geburts-/Sterbejahre – v.a. in den früheren Jahrhunderten – sind nicht belegt und können sich zu anderen Quellen unterscheiden
• Ebenfalls können sich gewisse Namen zu anderen Quellen unterscheiden und dadurch irritieren
• Es können gewisse Generationen unvollständig sein, da zahlreiche Nachkommen noch in deren Kindbett verstarben
Die frühen Vorfahren der Habsburger
Die frühen Wurzeln der Habsburger reichen weit ins Mittelalter zurück und lassen sich nicht in allen Generationen zweifelsfrei rekonstruieren. Der Stammbaum setzt bei Liuthericus und Adelrich beziehungsweise Eticho im 7. Jahrhundert an und führt über Guntram den Reichen und Lanzelin von Altenberg zu Radbot. Mit ihm tritt im frühen 11. Jahrhundert jene Familie deutlicher hervor, aus der das Haus Habsburg hervorgehen sollte.

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Vom Grafengeschlecht zu Albrecht IV.
Ausgehend von Radbot entwickelte sich das Geschlecht über mehrere Generationen weiter. Werner I., Otto II., Albrecht III. der Reiche und Rudolf II. der Gütige gehören zu den wichtigen Vertretern dieser frühen Phase. Mit Albrecht IV. dem Weisen führt die Linie schliesslich zu jener Generation, aus der Rudolf I. hervorging – der erste Habsburger auf dem römisch-deutschen Königsthron.

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Die Habsburger im Spätmittelalter
Mit Rudolf I., der 1273 zum römisch-deutschen König gewählt wurde, begann der politische Aufstieg der Habsburger zu einer der bedeutendsten Dynastien Europas. Über Albrecht I., Rudolf IV. den Stifter sowie die albertinische und leopoldinische Linie führt der Stammbaum zu Friedrich III. und Maximilian I. Unter ihnen festigten die Habsburger ihre Stellung im Reich und schufen die Grundlage für ihren Aufstieg zur europäischen Grossmacht.

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Die Habsburger in der frühen Neuzeit
Mit den Nachkommen Maximilians I. weitete sich das habsburgische Familiennetz über weite Teile Europas aus. Karl V. begründete die spanische, sein Bruder Ferdinand I. die österreichische Linie. Deren zahlreiche Nachkommen verbanden das Haus durch Heiraten mit anderen europäischen Dynastien. Aus den verschiedenen österreichischen Linien gingen unter anderem die Kaiser Rudolf II., Matthias und Ferdinand II. hervor.

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Die Habsburger des Barock und die Kaiser des 19. Jahrhunderts
Von Ferdinand III. führt die kaiserliche Linie über Leopold I., Joseph I. und Karl VI. zu Maria Theresia. Ihre Ehe mit Franz I. Stephan von Lothringen begründete das Haus Habsburg-Lothringen. Über ihren Sohn Leopold II. setzt sich die Linie zu Franz II. fort, dem letzten Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und ersten Kaiser von Österreich. Seine Nachkommen prägten die österreichische Monarchie im 19. Jahrhundert.

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Franz Joseph, Sisi und die nachmonarchischen Erben
Im 19. Jahrhundert führt die Hauptlinie über Franz Karl und Sophie von Bayern zu Kaiser Franz Joseph I. Seine Ehe mit Elisabeth von Bayern, genannt Sisi, brachte vier Kinder hervor: Sophie, Gisela, Rudolf und Marie Valerie. Eine weitere bedeutende Linie führt über Franz Josephs Bruder Karl Ludwig zu Franz Ferdinand und schliesslich zu Karl I., dem letzten Kaiser Österreichs. Der Stammbaum zeigt darüber hinaus die Nachkommen der Familie bis ins 20. Jahrhundert.

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Der gesamte Stammbaum als PDF-Datei
→ Weiterführende Themen
• Orte des Ursprungs – die „Keimstätten“ der Habsburger
• Illustre Habsburger – eine grosse Sammlung an Biografien
• Die Habsburger – beispielloser Aufstieg eines Adelshauses
