Schatz-Walzer op. 418

planet-vienna, schatzwalzer aus dem zigeunerbaron von johann strauss

Der Schatz-Walzer ist eine von Johann Strauss‘ Sohn populärsten Kompositionen und einer derjenigen Konzertwalzer, die er aus bekannten Operettenmelodien arrangiert hat – in diesem Fall aus dem „Zigeunerbaron„.

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Zeitungsannonce von 1885

Das 1885 veröffentlichte und am 22. November selben Jahres von Bruder Eduard Strauss im Rahmen eines Konzertes im Musikverein uraufgeführte Werk besteht aus einer Einleitung, vier Teilwalzern und einem Schlussteil: Auf „Du kannst den Zigeunern getrost vertrau’n“ folgt als Hauptwalzer „So voll Fröhlichkeit“. Dann „Ha, seht, es winkt, es blinkt, es klingt“ und „Nun will ich des Lebens mich freu’n“. Der dritte Walzer setzt sich zusammen aus „Nur keusch und rein“ und „Ja, das Alles auf Ehr“. Der vierte Teil entspricht „Doch, mehr als Gold und Geld“ und der Schlussteil mit Finale bezieht sich auf „Das war‘ kein rechter Schiffersknecht“.

Der Titel „Schatz-Walzer“ ist entlehnt vom so genannten „Schatz-Terzett“ des zweiten Walzers „Ha, seht, es winkt, es blinkt, es klingt“. In der Operette ist es die Szene, in der Barinkay, Saffi und Czipra den verborgenen Schatz entdecken. Es geht beim Walzertitel also nicht um Liebe, sondern in der Tat um etwas materiell Wertvolles.


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