St. Aegidius in Pötzleinsdorf

18. Vezirk, Pötzleinsdorfer Strasse 108

planet-vienna, die kirche St. Aegidius in Pötzleinsdorf in wien

Im Jahre 1529 wurde in Pötzleinsdorf zum ersten Mal eine Marien-, respektive Wilhelmskapelle erwähnt, welche bis 1683 bestanden hatte und dann von den Türken zerstört wurde. Anschliessend wurde sie erneut errichtet und ein halbes Jahrhundert später vergrössert. Als um 1750 der grosse Brand von Pötzleinsdorf die Ortschaft verwüstete, wurde auch die Kirche Opfer der Flammen.

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Die Ruine konnte nicht mehr instand gesetzt werden, weshalb man einen Neubau plante, welcher jedoch nicht am selben Ort zu stehen kommen sollte, sondern auf einem Grundstück, welches von der Gräfin Negrelli zur Verfügung gestellt wurde. Um 1784 wurde St. Aegidius zur Pfarrkirche erhoben und blieb es bis 1964, als Pötzleinsdorf eine neue grössere Pfarrkirche erhielt. Heute ist St. Aegidius eine Filialkirche der Pfarre Pötzleinsdorf und erstrahlt seit der Renovierung im Jahre 2002 in neuem Glanz.

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Der Innenraum der kleinen spätbarocken Kirche ist hell und freundlich. Ausser Pilastern mit Volutenkapitellen und Gesimse hat der Raum wenig Ornamente, wodurch der Hochaltar aus rotem Marmor und Gold besonders zum Ausdruck kommt. Das Gemälde in seinem Zentrum zeigt die Kreuzigung Christi und ist das Werk von Johann Nepomuk Steiner. Das Bild Maria mit dem Kinde im Strahlenkranz über dem Tabernakel stammt aus dem 17. Jahrhundert Die hölzerne Kanzel ist farblich dem Hochaltar angepasst und wurde erst später, um 1835, angefertigt.


planet-vienna, die kirche St. Aegidius in Pötzleinsdorf in wien
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