Wenn der Toni mit der Vroni

Fred Raymond – Saison in Salzburg


Wenn sich ein Salzburger Bua und sein Dirndl gut versteh’n,
Kann bei dem Salzburger Buam und dem Dirndl viel gescheh’n.
Denn jeden Abend, da haben die zwei ein Stelldichein.
Legt er die Hand ihr ums Mieder,
Fragt sie „was willst du schon wieder?“
„Ich will heut dein Schnuckiputzi sein.“

Wenn der Toni mit der Vroni
Und die Vroni mit dem Toni
Einen Kuddel- Kuddel- Kuddel- Kuddel- Kuddelmuddel macht,
Gibt der Toni seiner Vroni
Und die Vroni ihrem Toni
So ein Bussel, Bussel, Bussel, Bussel, Bussel, daß es kracht.
Ja, da staunt halt der Ochs und die scheckige Kuh,
Und sie schauen sich an, und sie blinzeln sich zu.
Und der Himmel ist blau, und das Lüfterl ist lind,
Denn ein Kuddelmuddel auf der Alm ist ka Sünd. Juhu!

Wenn so ein Salzburger Bua dann sein Dirndl richtig liebt,
Kommt für den Buam und das Dirndl das Schönste, was es gibt.
Ja, wenn die Glocken erst läuten und s’Dirndl macht sich fein,
Dann fragen sich alle Leute:
Was ist das für ein Geläute?
Das kann doch nur eine Hochzeit sein.

Wenn der Toni mit der Vroni . . . .


Und so klingt’s: