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Kirche St. Oswald
Pfarrkirche Altmannsdorf

12. Bezirk, Khleslplatz

Früher gehörte Altmannsdorf der Pfarre Atzgersdorf an. Erst unter Joseph II. erhielt Altmannsdorf einen eigenen Pfarrer und später einen Fried- und Pfarrhof. Die alte Kapelle war jedoch wegen des Grundwassers ständig feucht und wurde dadurch zunehmend baufällig, worauf die Altmannsdorfer beschlossen, Geld für einen Neubau zu sammeln. Der Grundherr Johann Hoffmann war nicht sehr spendabel, und auch der Religionsfond verfügte über zuwenig finanzielle Mittel. Im Jahre 1838 machte Hoffmann in der Warschauer Lotterie einen grossen Geldgewinn und war darauf gewillt, den ganzen Kirchenbau zu übernehmen. Als Gegenleistung verlangte er das örtliche Wirtshaus in Altmannsdorf, was ihm zugesprochen wurde.

Nun schritt der Bau der neuen Kirche unter Baumeister Wenzel Hornek nach den Plänen von Franz Lössl voran, und die Einsegnung erfolgte bereits am 8. September 1839. Im Verlauf des 20. Jrh. wurde die dem Heiligen Oswald geweihte Kirche mehrmals renoviert. Das hartnäckige Grundwasser stellte allerdings weiterhin eine Gefahr dar, weshalb der Khleslplatz im Rahmen eines Projektes in der Zeit von 2002 bis 2004 trockengelegt wurde.


Die klassizistische Kirche mit dem einfachen mittigen Turm steht wohlplatziert mitten auf dem Khleslplatz, ein malerischer Vorstadtplatz umgeben von biedermeierlichen Gebäuden. Neben dem Portal befindet sich je eine Nische mit den Figuren der hl. Anna mit Maria und dem hl. Johannes dem Täufer. Vor der Kirche steht eine überlebensgrosse Steinfigur des hl. Augustin. Das helle Kircheninnere ist klassizistisch ausgestattet. Der Hochaltar wurde vom Architekten Franz Lössl konzipiert und vom Tischler Friwitzer erbaut. Vor dem linken Seitenaltar steht der Taufstein aus rotem Marmor vom Kunstakademieprofessor Johann Schaller, und auf der rechten Seite ist die Kanzel angebracht, welche nur aus einem Kanzelkorb besteht.


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