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Kalasantinerkirche St. Josef

14. Bezirk, Reinlgasse

Pater Anton Maria Schwartz war der Gründer des Kalasantinerordens, welcher nach der Regel des hl. Josef Calasanz lebt. Um 1889 errichtete der Pater nahe beim Gürtel ein erstes Kollegium mit Kirche. Doch durch das schnelle Wachstum der Stadt und somit auch der Gemeinde war schon bald eine weitere Niederlassung vonnöten. So wurde in der Reinlgasse ein weiteres Kalasantinerkollegium erbaut und um 1897 eingeweiht.

Um 1912 wurde das neue Kollegium mitsamt Kirche ausgebaut und vergrössert. Und als um 1935 die Gemeinde rund 24'000 Mitglieder hatte, wurde St. Josef an der Reinlgasse zur selbständigen Pfarre erhoben und die Kollegiumskirche wurde zur Pfarrkirche. Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche von einer Bombe schwerst beschädigt, was aber innerhalb eines Jahres vollständig behoben werden konnte, und somit war die Kalasantinerkirche an der Reinlgasse die erste wieder instand gesetzte Kirche in Wien nach dem Krieg. In den Jahren 1995 bis 1997 wurde die Kirche vollumfänglich renoviert.


Die Kalasantinerkirche St. Josef an der Reinlgasse weist strassenseitig eine schlanke rustizierte Fassade mit einem zentrierten naubarocken Glockenturm auf. Das Kircheninnere ist eine einschiffige Halle, welche in einen lichtdurchfluteten Chor mündet. Eine interessante Holzdecke und einige barocke Gestaltungselemente geben dem Raum seine Wirkung.


Diese und eine Vielzahl weiterer Kirchen Wiens finden Sie im E-Book "Wiener Kirchen" in Text und Bild zusammengefasst. Sie können es hier beziehen. Derzeit ist auf dem Markt keine vergleichbar umfangreiche Publikation erhältlich. Das Dokument wird exklusiv bei Planet-Vienna angeboten.

   

 

 

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