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Klosterkirche des Marianneums

12. Bezirk, Hetzendorferstrasse 117

 

Der 1882 gegründete Verein zum schuldenfreien Ausbau einer Erziehungsanstalt für arme Mädchen in Hetzendorf erwarb dort ein Grundstück, welches er den Barmherzigen Schwestern übergab, damit diese eine solche Anstalt errichten konnten. Auf der Seite der Boërgasse liessen sie am neoklassizistischen Bau um 1887 von Ludwig Zatzka eine Kirche anschliessen, die der Hl. Familie geweiht ist. Es handelt sich um einen schlichten neugotischen Rohziegelbau mit fünfachsiger Längsfassade. Die zweite Achse wird von einem Zwerchgiebel überhöht. Er markiert die Position des kleinen Dachreiters und das von einem einfachen Wimperg überdachte Eingangsportal.

Das fünfjochige Langhaus mit Kreuzratgewölbe überrascht mit einer bemerkenswerten Ausstattung. 1988 wurden die ursprünglichen Malereien freigelegt und restauriert. Am Triumphbogen prangt eine eindrucksvolle Darstellung des Weltgerichts, das laut Signatur vom Erbauer selbst stammt. An der östlichen Seitenwand sind die vier Erzengel dargestellt. Die plastische Einrichtung fällt durch ihre Einheitlichkeit auf. Der dreiteilige, reich mit neugotischem Zierwerk ornamentierte Hochaltar weist unter dem Mittelbaldachin eine Figurengruppe auf. Es handelt sich um die Heiligen Joachim, Maria und Anna. Aus den letzteren beiden ist der Name "Marianneum" entstanden. Flankiert wird die Gruppe von den Figuren der Heiligen Josef und Vinzenz von Paul. Am Treppenansatz der Kanzel prangt die Figur des Judas Thaddäus. Weitere plastische Heiligendarstellungen finden sich an den Seitenwänden, an den Emporenpfeilern und an der Brüstung.


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