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Kirche Maria de Mercede

9. Bezirk, Boltzmanngasse 9

In den Jahren 1722 und 1723 wurde die hochbarocke Kirche Maria de Mercede nach Plänen des bedeutenden Architekten Anton Ospel erbaut und diente als Spitalkirche des einstigen Spanischen Krankenhauses. Um 1785 übersiedelte an diese Stelle ein Waisenhaus. Um 1916 wurde das erzbischöfliche Priesterseminar hierher verlegt, welches mitunter ein Internat für Geistliche umfasste.

Während 45 Jahren war die Kirche Maria de Mercede Wirkungsort des 1820 in Wien geborenen Redemptoristen und Jugendseelsorgers Franz Tendler. Dieser machte sich in seinem Amt als „Apostel der Jugend“ besonders verdient, und durch sein vorbildliches Verhalten den Mitmenschen gegenüber und auch innerhalb des Ordens war er in Wien eine hoch angesehene und geachtete Persönlichkeit. Er gründete im Jahre 1857 den ersten katholischen Jünglingsverein in Wien, aus welchem die katholische Jugendbewegung in Österreich hervorging. Daher war er Träger des Ordens „Croix du Mérite“ und Ehrenbürger der Stadt Wien. Franz Tendler starb im Jahre 1902 und ruht seit 1932 in der Kirche Maria de Mercede.

Die Seminarleitung veranlasste im Jahre 1969 eine Umgestaltung der Kirche durch den Architekten Ottokar Uhl, wobei die ursprüngliche Bausubstanz jedoch so gut wie gar nicht tangiert wurde. Die auffälligsten Veränderungen waren die Beschaffung eines Volksaltars und die Entfernung der Bänke im Kirchenschiff, welche durch eine nüchterne und lieblose Bestuhlung ersetzt wurden.

Um 1970 installierte man eine schmucklose Orgel, welche das Erscheinungsbild des barocken Kircheninneren so stark störte, dass sie in den Hintergrund des Raumes versetzt wurde. In der rechteckigen Saalkirche mit den Altarnischen fällt die reiche Stuckdecke auf. Die schlichte Fassade mit den beiden ornamentlosen viereckigen Türmen lässt nicht vermuten, dass sich dahinter ein prächtiger barocker Kirchenraum befindet.


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Kirche Maria de Mercede, Wien

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Kirche Maria de Mercede, Wien

 


 

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