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Palais Bernhard Ludwig

6. Bezirk, Münzwardeingasse 2


Der Architekt Carl Langhammer erbaute im Jahre 1889 für den Hoftischler Bernhard Ludwig ein Palais an der Ecke Hofmühlgasse / Münzwardeingasse. Heute ist im Parterre des Gebäudes neben einem grossen Bilderrahmengeschäft der Theaterverein Brett untergebracht.

Streng genommen handelt es sich um ein Zinshaus. Das Gebäude weist Eckaufsätze auf, Erker und eine strenghistoristische Fassadengliederung. Das Portal verfügt über ein Lunettenrelief und ein originales Haustor. Während das Äussere des Gebäudes nicht mit weiteren Besonderheiten punktet, so ist das Innere umso spektakulärer. Bernhard Ludwig Senior, einer der führenden Innenausstatter und Kunsttischler des 19 Jh., hat das Interieur entworfen. Es handelt sich um ein seltenes und besonders gut erhaltenes bürgerliches Interieur aus dieser Zeit. Dazu gehören kostbare Vertäfelungen, reicher Dekor und teilweise noch originale Möblierung.

Der so genannte grüne Salon im ersten Obergeschoss ist mit grüner Täfelung ausgekleidet, mit allegorischen Malereien, einer Spiegeldecke und vergoldeten Adlerfiguren in der Gewölbekehle. Im Stockwerk darüber liegt eine prächtig ausgestattete Hausherren-Wohnung mit teilweise dunkler Täfelung und einem Salon mit längsseitigem Erker. An dessen Decke hat Franz Lefler 1891 ein ovales Gemälde der Vindobona gemalt. Weitere vier Gemälde im Salon stammen ebenfalls von Lefler und zeigen allegorische Kinderszenen. Im Salon steht ein Neorokoko-Kamin mit Spiegelaufsatz. Das Herrenzimmer weist eine reiche Kassettendecke auf mit originalen Möbeln. Das Schlafzimmer ist vertäfelt und ebenfalls noch original möbliert.

Im E-Book "Wiener Palais", welches hier bezogen werden kann, finden Sie sämtliche auf dieser Webseite beschriebenen (existenten) Palais zusammengefasst. Derzeit ist auf dem Markt keine vergleichbare Publikation erhältlich. Das Dokument wird exklusiv bei Planet-Vienna angeboten.

   


 

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