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Vorstadtkirche St. Leopold

Wiener Neustadt, Wiener Strasse

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Feldmarschall-Leutnant Franz Leopold von Zungenberg verfügte in seinem Testament vom 21. Juni 1721 den Bau einer Residenz für drei Jesuiten und eine dazugehörige Kirche am Rande von Wiener Neustadt an. Von 1738 bis 1745 wurde die Anlage erbaut. Sie umfasste neben dem Kollegium eine Gartenanlage und eine Kirche. Diese wurde mit dem Kollegiumsgebäude baulich verbunden. 1773 erfolgte die aufhebung des Jesuitenkollegs und dessen Verwendung als Salzamt (später ein Militärspital). Die ehemalige Kollegiumskirche wurde 1791 zur Stadtpfarrkirche erhoben. Sie wird seit jeher auch Vorstadtkirche genannt, weil sie ausserhalb der ehemaligen Stadtmauern steht. Bomben beschädigten die Kirche im Jahre 1944 erheblich.

Die markante Kirche mit gelber Barockfassade hat einen mittigen Turm mit Haubendach. Die Figurennischen enthalten die Heiligen Petrus (Apostel), Petrus (von Alcantara), Paulus und Theresia. Sie stammen aus der ehemaligen Wiener Neustädter Karmeliterkirche. Der Innenraum ist von quadratischem Grundriss und weist zwei queroval platzlgewölbte Joche auf. Die Wände sind von Simswerk und korinthischen Pilastern geprägt. In vier Seitenkapellen stehen die Seitenaltäre, deren Blätter vom Südtiroler Maler Michael Angelo Unterberger (1695-1758) geschaffen wurden. Hauptblickfang im Raum ist der Hochaltar, der ursprünglich in der Pfarrkirche von Gnadendorf stand und 1959 hierher gebracht wurde. Die beiden Altarfiguren zeigen den Kirchenpatron St. Leopold und St. Ludwig. die Kanzel stammt aus dem 19 Jh. und ist sehr schlicht.



 


 

 

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