Google
PlanetVienna Web


 
 Hotels in Wien

 
 
   Über Planet-Vienna
   
   Home
   Historia
   Geographie
      Die Bezirke
 
   In Wort und Bild
    Plätze/Strassen
    Kunst/Kultur
    Kirchen
    Prunkbauten
    Wiener Palais
    Kaffeehäuser
    Beisln/Heurige
    Varia
    Wien Umgebung
    Alt-Wien (Photos)
    Alte Ansichten
    Impressionen
    Vogelperspektive
    Bilderverkauf
     
     
   Architekten
   Musik
  Komponisten
  Operette
  Walzer
  Musikfiles
   
   Die Habsburger
   Wien und der Tod
   Wienerisches
   Reiseinformationen
   Blog
 
  Kontakt
  Partnerseiten
  Sitemap
  Disclaimer

English
   
   
   
   

 


 

<< zurück
 

St. Johann Nepomuk Kapelle

2. Bezirk, Obere Donaustrasse bei der Augartenbrücke


 

Die St. Johann Nepomuk Kapelle am Donaukanal steht direkt bei der Augartenbrücke gegenüber vom Ringturm unauffällig zwischen dem Kanal und der stark befahrenen Oberen Donaustrasse. Sie ist ein zu Unrecht wenig beachtetes Juwel und wird höchstens von Fussgängern wahrgenommen, die gelegentlich vorbeikommen. Ursprünglich stand die Kapelle auf der anderen Seite der Donau, wo sie um 1729 möglicherweise nach Plänen von Johann Lucas von Hildebrandt erbaut worden war. Da sie auf dem Grundstück eines ehemaligen, „Schanzel“ genannten Gemüsemarktes nahe bei der heutigen Salztorbrücke stand, wurde sie „Schanzelkapelle“ genannt. Jedoch bereits um 1741 wurde das Kapellchen wieder demoliert, doch liess ein gewisser Kirchlehner drei Jahre später eine neue Kapelle erbauen, welche vermutlich von Anton Ospel geplant wurde.

1884 musste die neue Kapelle dem Bau der Stephaniebrücke (Salztorbrücke) weichen. Sie wurde auf der anderen Seite der Donau beim Leopoldstädter Bezirksgericht wiedererrichtet. Doch als um 1908 an jener Stelle die Kaiserbadschleuse entstand, war die Kapelle wieder im Weg und musste weichen. So wurde sie an der Stelle, wo sie heute steht, ein letztes Mal aufgebaut unter Verwendung der alten Bauteile. Sie wurde am 29. November 1909 von Weihbischof Gottfried Marschall feierlich eingeweiht. Schäden vom Zweiten Weltkrieg wurden durch finanzielle Mittel von Sponsoren erfolgreich repariert. Nachdem die Kapelle in den folgenden Jahrzehnten zusehends dem Verfall ausgesetzt war, wurde sie in den Jahren 1986/87 durch die Gemeinde Wien generalsaniert und untersteht heute der Pfarre St. Leopold.

Die Bausubstanz der barocken Nepomukkapelle stammt hauptsächlich aus der Zeit um 1744 und weist üppige Ornamentierung auf. Pilaster und Rundsäulen mit reichen Kapitellen bestimmen die Fassade. Das kuppelförmige Blechdach trägt einen verzierten Dachreiter mit barocken Formen. Ganz besonders zu erwähnen sind die überaus kunstvoll angefertigten Schmiedeeisengitter an den Fenstern und am Portal, welche vermutlich sogar aus der Zeit vor 1744 stammen. Die Deckenfresken im Inneren stammen aus dem Jahre 1908 und sind das Werk von Paul Weiss.


Diese und eine Vielzahl weiterer Kirchen Wiens finden Sie im E-Book "Wiener Kirchen" in Text und Bild zusammengefasst. Sie können es hier beziehen. Derzeit ist auf dem Markt keine vergleichbar umfangreiche Publikation erhältlich. Das Dokument wird exklusiv bei Planet-Vienna angeboten.

   


 

 

© 2003-2013 Planet-Vienna, Zurich, Switzerland, webmaster (at) planet-vienna.com