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Franziskanerkirche Eisenstadt

Haydngasse 31, Eisenstadt


 


Wo heute der Klosterkomplex mit Kirche der Franziskaner in Eisenstadt steht, hat bereits vor 1500 ein Minoritenkonvent existiert, der dem hl. Johannes geweiht war. Um 1529 zogen die Mönche aus, und das Kloster stand fortan leer. Als um 1622 Nikolaus Graf Esterházy das Patronatsrecht für Eisenstadt erhielt, startete er eine Rekatholisierung seiner mehrheitlich reformierten Untertanen. Um 1625 liess der Graf das ehemalige Minoritenkloster wieder instand stellen. Die Klosterkirche wurde dabei unter Einbezug alter Mauerteile neu errichtet. Die seitlichen gotischen Strebepfeiler an der Joseph-Hadyn-Gasse zeugen mitunter davon. Um 1630 wurde das revitalisierte Kloster den Franziskanern übergeben. Im Jahre 1705 gründete Paul Fürst Esterházy I. die Familiengruft unter der Kirche. Ein Brand verwüstete das Kloster um 1768, worauf die Anlage erneuert wurde. Der heutige Kirchturm entstand 1778.

Das helle Kircheninnere birgt eine kostbare Ausstattung aus der Zeit der Klosterneugründung. Die zentrale Figur im Hochaltar zeigt den hl. Michael. Die beiden Seitenaltäre weisen bemerkenswerte Reliefarbeiten auf. Die in weiss und Gold gehaltene Altargruppe ist das Werk italienischer Künstler, die primär im Auftrag des Hofes tätig waren. Das Chor- und das Mönchsgestühl sind beides Arbeiten, die ebenfalls aus der zeit von 1630 stammen. Die Orgel und die Kanzel datieren um 1760.
 

 

 


 

 

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