Google
PlanetVienna Web


 
 Hotels in Wien

 
 
   Über Planet-Vienna
   
   Home
   Historia
   Geographie
      Die Bezirke
 
   In Wort und Bild
    Plätze/Strassen
    Kunst/Kultur
    Kirchen
    Prunkbauten
    Wiener Palais
    Kaffeehäuser
    Beisln/Heurige
    Varia
    Wien Umgebung
    Alt-Wien (Photos)
    Alte Ansichten
    Impressionen
    Vogelperspektive
    Bilderverkauf
     
     
   Architekten
   Musik
  Komponisten
  Operette
  Walzer
  Musikfiles
   
   Die Habsburger
   Wien und der Tod
   Wienerisches
   Reiseinformationen
   Blog
 
  Kontakt
  Partnerseiten
  Sitemap
  Disclaimer

English
   
   
   
   

 


 

<< zurück
 

Austriabrunnen

1. Bezirk, Freyung

  austriabrunnen_01.jpg

Um 1844 gaben die Wiener Bürger einen Brunnen in Auftrag für Kaiser Ferdinand I.; zum Dank für die Errichtung der neuen Wiener Wasserleitung. Nach langwierigen Unterredungen mit dem damaligen Bürgermeister Ignaz Czapka wurde schliesslich der Entwurf des bayrischen Bildhauers Ludwig Michael Schwanthaler angenommen. Er entwarf eine Brunnenanlage mit mittiger Säule aus weissem Kaiserstein, auf der eine bronzene Austriafigur mit Schild und Speer steht. Um die Säule reihen sich vier weitere Bronzefiguren, welche allegorisch für die Ströme Donau, Po, Weichsel, und Elbe stehen. Die Figuren wurden vom Münchner Ferdinand Miller gegossen.

Die Wiener fühlten sich vorerst provoziert, das so ein wichtiger Auftrag an einen nicht-österreichischen Künstler vergeben wurde. Schwanthaler blieb diese Missstimmung nicht verborgen und lancierte eine Informationskampagne, im Rahmen derer er sogar sein bescheidenes Honorar veröffentlichen. Trotzdem wurden die Bauteile aus Sicherheitsgründen diskret bei Nacht aufgestellt, nachdem sie aus Bayern herangeschafft worden waren. Enthüllt wurde die Brunnenanlage am 17. Oktober 1846 - ohne grossen Pomp.
Bald rankten sich Gerüchte um den neuen Brunnen. Man erzählte sich, dass in den Armen der Austriafigur Zigarren geschmuggelt worden seien. Doch habe man diese wegen der hastigen Aufstellung in der Nacht nicht bergen können. Als der Brunnen restauriert wurde, zeigt sich, dass dieses Gerücht nur Schall und Rauch war. Eine weitere Legende besagt, dass Goethes Tochter Alma für die Figur der Austria Modell gestanden haben soll. Da Alma jedoch bereits 1844 verstarb, trifft dies kaum zu.


 




 


 

© 2003-2013 Planet-Vienna, Zurich, Switzerland, webmaster (at) planet-vienna.com