Google
PlanetVienna Web


 
 Hotels in Wien

 
 
   Über Planet-Vienna
   
   Home
   Historia
   Geographie
      Die Bezirke
 
   In Wort und Bild
    Plätze/Strassen
    Kunst/Kultur
    Kirchen
    Prunkbauten
    Wiener Palais
    Kaffeehäuser
    Beisln/Heurige
    Varia
    Wien Umgebung
    Alt-Wien (Photos)
    Alte Ansichten
    Impressionen
    Vogelperspektive
    Bilderverkauf
     
     
   Architekten
   Musik
  Komponisten
  Operette
  Walzer
  Musikfiles
   
   Die Habsburger
   Wien und der Tod
   Wienerisches
   Reiseinformationen
   Blog
 
  Kontakt
  Partnerseiten
  Sitemap
  Disclaimer
English
   
   
   
   

 

 

<< zurück


Schloss Alterlaa

23. Bezirk, Erlaaer Strasse 54
 

Bereits um 1244 existierte in Erlaa ein Herrschaftssitz. Das heutige Schloss war bereits im 16. Jh. zu einer beachtlichen Anlage mit vier Flügeln ausgebaut. Besitzer von Alterlaa waren damals die Grafen von Seillern. Georg Adam von Starhemberg kaufte um 1765 die Schlossanlage und liess sie in den folgenden Jahren im Stil des Spätbarock aus- und umbauen. Einige Teile der alten Schlossanlage wurden mit in den Neubau einbezogen. Die Pläne für den Ausbau lieferte vermutlich Nikolaus Pacassi. Der weitläufige Schlossgarten wurde ebenfalls unter Starhemberg angelegt.
Während Napoleon in den Jahren 1805 bis 1809 Wien besetzte, waren seine Truppen im Schloss Alterlaa einquartiert. Ab 1880 wurde ein Teil des Schlosses als Privatkrankenhaus benutzt. Seit 1918 ist die Schlossanlage Besitz der Familie Brenner. Um 1920 liess Hans Brenner  die 1726 geweihte Schlosskapelle und den Vordertrakt demolieren und den Ehrenhof sowie die Mauer an der Erlaaer Strasse mit einem repräsentativen Schmiedeeisenportal anlegen. Die Anlage ist Privatgrund und nicht zugänglich.

 

Die heutige Gregorygasse bildet die Kastanienallee, die einst als repräsentative Zubringerstrasse direkt zum Schloss Alterlaa führte - also als Schlossallee diente. Heute mündet sie in die vor dem Schloss verlaufende, stark befahrene Erlaaer Strasse. Das Schloss ist zweigeschossig. Dem Mitteltrakt schliesst sich seitlich je ein weiterer Trakt an. Zusammen bilden die drei Gebäudeteile einen U-förmigen Grundriss. Dem Haupttrakt ist sowohl ehrenhof- als auch gartenseitig eine zweiarmige Freitreppe vorgelagert. Im Parterre haben sich Kreuzratgewölbe aus dem späten 16. Jh. erhalten. Im Obergeschoss weisen einige Räume wertvolle Holzvertäfelungen mit Rocailleverzierungen aus dem 18. Jh. auf sowie Kachelöfen aus dem 19. Jh. Der Saal im Mittelteil des Haupttraktes wird durch Pilaster gegliedert mit reichen Kapitellen. Die Decke ist üppig stuckiert. Strassenseitig flankieren zwei ehemalige Wirtschaftsgebäude - eines davon einst als Remise verwendet - die Toreinfahrt.
Der Schlosspark wurde um 1770 als englischer Landschaftsgarten angelegt. Im 19. Jh. wurde er umgestaltet, ist in seiner Grundform jedoch weitgehend erhalten geblieben. Künstliche Wasserläufe, Kaskaden, eine Grotte und weitere übrig gebliebene Staffagebauten zieren den Park. Er ist einer der ältesten dieser Art in Wien.
 



 

 
 


Die Vogelperspektive zeigt die Ausmasse des Schlossparks
 

 

 

© 2003-2013 Planet-Vienna, Zurich, Switzerland, webmaster (at) planet-vienna.com