Google
PlanetVienna Web


 
 Hotels in Wien

 
 
   Über Planet-Vienna
   
   Home
   Historia
   Geographie
      Die Bezirke
 
   In Wort und Bild
    Plätze/Strassen
    Kunst/Kultur
    Kirchen
    Prunkbauten
    Wiener Palais
    Kaffeehäuser
    Beisln/Heurige
    Varia
    Wien Umgebung
    Alt-Wien (Photos)
    Alte Ansichten
    Impressionen
    Vogelperspektive
    Bilderverkauf
     
     
   Architekten
   Musik
  Komponisten
  Operette
  Walzer
  Musikfiles
   
   Die Habsburger
   Wien und der Tod
   Wienerisches
   Reiseinformationen
   Blog
 
  Kontakt
  Partnerseiten
  Sitemap
  Disclaimer
English
   
   
   
   

 

 
<< zurück
 

Palais Oeckhl

3. Bezirk, ehem. Rennweg 1

 

Bis ins frühe 18. Jh. befand sich an der Ecke Schwarzenbergplatz / Rennweg ein unverbautes Grundstück mit Weinreben, welches dem Grafen Turieti gehörte. Um 1719 kaufte Dr. Josef Hartmann, der damalige Wiener Bürgermeister, das Grundstück. Urkunden belegen, dass darauf um 1724 auf dem Grund ein Gebäude stand, welches dem offensichtlich sehr vermögenden Baumeister Jakob Oeckhl (auch Oekkl) gehörte und fortan als Palais Oeckhl bekannt war.
Bereits um 1737 verkaufte Oeckhl das Palais an die Billiot-Hofmann-Kirchner Stiftung, welche auf Anordnung Kaiser Karls VI. hin hier das Dreifaltigkeitsspital einrichtete. Dieses wurde um 1753 in die Alservorstadt verlegt, um dem Kaiserspital (Hofspital) Platz zu machen, welches für Bedienstete des Hofes gedacht war.

Nachdem Kaiser Joseph II. um 1782 das Spital aufgehoben hatte, war im Palais Oeckhl die Polnische Leibgarde und darauf die Deutsche Arcieren-Leibgarde untergebracht. Ab 1838 diente das Palais als Mietshaus, in welchem später Dr. Karl Lueger sein Büro unterbrachte. Um 1890 wurde das Palais Oeckhl abgebrochen. Das Grundstück wurde von Otto Wagner gekauft, welcher hier mitunter das Palais Hoyos errichtete.

Das Palais Oeckhl stand gegenüber des linken Hoftraktes des Palais Schwarzenberg und bildete mit ihm den Anfang des Rennweges. Die zeitgenössische Abbildung zeigt das Palais Oeckhl als stattliches Gebäude mit 13 Fensterachsen. Der Mitteltrakt ist deutlich gekennzeichnet mit einem erhöhten Dach, einem Dreiecksgiebel, Pilastergliederung und drei grossen Rundbogenfenstern. Es ist wenig Ornamentik an der Fassade erkennbar, aber durch ihre Gliederung und die markanten Formen des Gebäudes wirkt sie dennoch sehr nobel und erhaben.

 

 

 

© 2003-2013 Planet-Vienna, Zurich, Switzerland, webmaster (at) planet-vienna.com