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Palais Königsegg

1. Bezirk, ehem. Ecke Gumpendorferstrasse / Esterhazygasse
 

In Gumpendorf  existierte einst ein Frauenkonvent, welcher während der Türkenbelagerung um 1683 zerstört wurde. Fünf Jahre danach wurde das Grundstück aufgekauft von Leopold Wilhelm Graf von Königsegg-Rothenfels, Angehöriger eines bedeutenden schwäbischen Rittergeschlechts. Der Graf war kaiserlicher Gesandte am englischen Hof und wurde später zum Reichs-Vizekanzler am kaiserlichen Hof ernannt. Er liess sich auf dem gekauften Grund ein stattliches Palais erbauen und darin mitunter eine prächtige Hauskapelle einrichten.

Als zehn Jahre später Zar Peter der Grosse in Wien residierte, wohnte dieser im Palais Königsegg, welches eigens dazu mit besonders prächtigen Möbeln ausgestattet wurde. Der Einzug des Zaren ins Palais war von beispielloser Pracht. Der Aufenthalt des Zaren in Wien bedeutete eine kurze Hochblüte für das Haus, denn nach seiner Abreise wurde es ruhig im und um das Haus.


Als Zinshaus

Nachdem der Nachfolger des Erbauers, Feldmarschall Lothar Graf Königsegg, gestorben war, kaufte um 1754 Maria Theresia das Palais und liess darin die k.k. Ingenieurschule einrichten. Im folgenden Jahrhundert ging das Grundstück in den Besitz des Wiener Magistrats über, welcher das Areal parzellieren liess. Der grosse Garten verschwand somit, und das Palais Königsegg verlor zusehends sein Gesicht. Vor seiner Demolierung im Jahre 1886 diente es als Zinshaus. Alles, was heute noch an das einstige Adelspalais erinnert, ist die danach benannte Königsegg-Gasse.



Als Gartenpalais

 

 

 

 

 

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