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Gartenpalais Arnstein

15. Bezirk, ehem. Braunhirschen


 

Das Arnstein'sche Gartenpalais stand im ehemaligen Vorort Braunhirschen in der Gegend des heutigen Dadlerparks in Rudolfsheim-Fünfhaus. Das Mitte 18. Jh. erbaute Palais diente als Sommersitz für Erzherzogin Marie Christine, Lieblingstochter Kaiserin Maria Theresias (gewisse Quellen nennen als Besitzer des Palais die Freiherren von Waldstätten sowie eine Reichsgräfin von Rappach).
Nach dem Tod der Erzherzogin im Jahre 1798 kaufte der vermögende Grosshändler Nathan Adam Freiherr von Arnstein das Gartenpalais. Er war Teilhaber des bedeutenden Bankhauses Arnstein & Eskeles und wohnte zu der Zeit als Mieter im 1796 erbauten Stadtpalais der Familie Natorp am Hohen Markt. Die berühmten Gesellschaftsanlässe seiner Frau Fanny, die bereits im Stadtpalais alles anlockte, was Rang und Namen hatte, hauchten auch dem Gartenpalais reges Leben ein. Der Erbe des Ehepaars Arnstein, Ludwig Arnstein-Pereira, zeigte wenig Interesse am Landsitz in Braunhirschen. Er entschied sich, die Liegenschaft Teil für Teil zu verkaufen.

Der Gastronom Heinrich Schwender erwarb einen Teil des Parks mit dem ehemaligen Kuhstall und baute ihn zu einem Kaffeehaus um. Später kaufte Schwender weitere Teile des Grundstücks, baute das Kaffeehaus in eine Bierhalle um. Er erweiterte laufend, es kam ein Restaurant hinzu, dann ein prächtiger Tanzsaal. Das legendäre Etablissement Schwender war entstanden und wurde als Schwenders "Colosseum" zu einem der führenden Wiener Zentren für Musik, Tanz und Festbetrieb.
1849 kaufte Franz Pokorny, damaliger Direktor des Theaters an der Wien, einen anderen Teil des Palaisgartens und liess darauf das Braunhirschentheater erbauen. Was von den Arnstein'schen Besitztümer übrig geblieben war, ging im Jahre 1868 in den Besitz der Gemeinde Fünfhaus über. Um 1898 wurde das Etablissement und was vom ehemaligen Gartenpalais Arnstein übrig geblieben ist, demoliert. Die Arnsteingasse in Fünfhaus erinnert heute an das Palais.


Schwenders Colosseum

schwenders_casino.jpg

 

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