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Donauturm

22. Bezirk, Donaupark

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Zwischen der Alten Donau und dem Hauptstrom im Bezirk Donaustadt steht die „Betonnadel“, wie die Wiener den Donauturm nennen. Nach einer Rekordbauzeit von 20 Monaten wurde er am 16. April 1964 anlässlich der Internationalen Gartenschau eröffnet. Mit einer Gesamthöhe von 252 Metern ist er das höchste Bauwerk Wiens. Die Konstruktion besteht hauptsächlich aus Stahl und Beton, wiegt rund 17‘600 Tonnen und ist in 8 Metern Tiefe verankert. Die Antenne misst 70 Meter. In 35 Sekunden bringen zwei Aufzüge mit einer Kapazität von je 14 Personen jährlich bis zu einer halben Million Besucher auf die zwei Aussichtsplattformern in 150 und 165 Metern Höhe, wo sie an klaren Tagen eine Rundsicht erwartet bis in die schneebedeckten Alpen und in die Karpaten.

Die Decke der Aufzüge ist mit einer Glasscheibe versehen, welche während der Fahrt einen Einblick in den beleuchteten Schacht gewähren und zeigen, mit welchem Tempo man in die Höhe fährt. Der Rundblick vom Turm ist - trotz seiner im Vergleich zu anderen Sendetürmen geringen Höhe - atemberaubend: Die benachbarte Donaucity, in der die Hochhäuser aus dem Boden schiessen, die Donau, der ganze Wienerwald hinter dem Leopolds- und Kahlenberg und natürlich die Stadt Wien selbst, für deren Grösse man von hier aus ein Gefühl kriegt. Auf der unteren Plattform kann man sich rund um die Achse im windigen Freien bewegen.

Eine Zeit lang gab es da die Möglichkeit für Bungee Jumping in die Tiefe. Auf den oberen Ebenen befinden sich ein Café und ein Speiserestaurant mit je ca 140 Plätzen, die sich in 26 (oder 52) Minuten um die eigene Achse drehen. Hier erhält der Besucher feinste Wiener Spezialitäten, wovon der Tafelspitz die ganz besondere Note verdient. Eine Reservation im Speiserestaurant wird dringend angeraten.


 

Donauturm, Wien
 

Donauturm, Wien
 

Donauturm, Wien

 

 

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