Google
PlanetVienna Web


 
 Hotels in Wien

 
 
   Über Planet-Vienna
   
   Home
   Historia
   Geographie
      Die Bezirke
 
   In Wort und Bild
    Plätze/Strassen
    Kunst/Kultur
    Kirchen
    Prunkbauten
    Wiener Palais
    Kaffeehäuser
    Beisln/Heurige
    Varia
    Wien Umgebung
    Alt-Wien (Photos)
    Alte Ansichten
    Impressionen
    Vogelperspektive
    Bilderverkauf
     
     
   Architekten
   Musik
  Komponisten
  Operette
  Walzer
  Musikfiles
   
   Die Habsburger
   Wien und der Tod
   Wienerisches
   Reiseinformationen
   Blog
 
  Kontakt
  Partnerseiten
  Sitemap
  Disclaimer
English
   
   
   
   

 

 

<< zurück


Johann Strauss Jun. - Mein Herr, was dächten Sie von mir (Die Fledermaus)
 

  ROSALINDE
Mein Herr, was dächten Sie von mir,
säss ich mit einem Fremden hier,
das wär' doch sonderbar!
Mit solchen Zweifeln treten da
Sie wahrlich meiner Ehr' zu nah,
beleid'gen mich fürwahr.
Spricht denn diese Situation
hier nicht klar und deutlich schon?
Mit mir so spät im Tête-à-tête,
ganz traulich und allein,
in dem Kostüm, so ganz intim,
kann nur allein der Gatte sein!

ALLE DREI
Mit mir (ihr) so spät im Tête-à-tête,
ganz traulich und allein, etc.

ROSALINDE
Gleich einem Pascha fanden Sie
ihn mir im Schlafrock vis-à-vis,
die Mütze auf dem Haupt.
Dass man bei solchem Bilde noch
ein wenig zweifeln könnte doch,
das hätt' ich nie geglaubt.
Sehen Sie doch, wie er gähnt.
Wie er sich nach Ruhe sehnt.
Im Tête-à-tête mit mir so spät
schlief er beinah schon ein;
so ennuyiert und so blasiert
kann nur allein ein Eh'mann sein.

ALLE DREI
Im Tête-à-tête mit mir (ihr) so spät etc.

FRANK
Nein, nein, ich zweifle gar nicht mehr,
doch da ich fort nun muss,
so geben Sie, ich bitte sehr,
sich schnell den Abschiedskuss!

ROSALINDE
Den Abschiedskuss?

ALFRED
Den Abschiedskuss?

FRANK
Den Abschiedskuss!

ROSALINDE
Nun denn, wenn es sein muss,
da haben Sie den Kuss!

ALFRED
Soll ich schon brummen müssen
für Ihren werten Herrn Gemahl,
kann ich für ihn auch küssen,
komm, Weibchen, küss mich noch einmal!

FRANK
Mein Herr, ich bin etwas pressiert,
da heut ich selbst noch invitiert;
drum lassen Sie uns gehn,
ja, lassen endlich Sie uns gehn!
wendet sich zum Hintergrund,
öffnet die Tür und gibt
dem draussen sichtbaren Gerichtsdiener einen Wink

ROSALINDE
Sie finden gewiss dort meinen Gemahl.

ALFRED
Wir brummen vielleicht in demselben Lokal.

ROSALINDE
O, schonen Sie mich!

ALFRED

Ganz sicherlich!

ROSALINDE
Ach, schonen Sie mich!

ALFRED
Ganz sicherlich!

FRANK
Folgen Sie nun schnell,
der Wagen ist zur Stell',
drum fort, drum fort nur schnell!
Mein grosses, schönes Vogelhaus,
es ist ganz nahe hier!
Viel Vögel flattern ein und aus,
bekommen frei Quartier,
drum lad' ich Sie ganz höflich ein,
Verehrtester, ich bitt',
dort auch mein werter Gast zu sein,
spaziern's gefälligst mit!
 

Dieses Lied als mp3 runterladen: