Google
PlanetVienna Web


 
 Hotels in Wien

 
 
   Über Planet-Vienna
   
   Home
   Historia
   Geographie
      Die Bezirke
 
   In Wort und Bild
    Plätze/Strassen
    Kunst/Kultur
    Kirchen
    Prunkbauten
    Wiener Palais
    Kaffeehäuser
    Beisln/Heurige
    Varia
    Wien Umgebung
    Alt-Wien (Photos)
    Alte Ansichten
    Impressionen
    Vogelperspektive
    Bilderverkauf
     
     
   Architekten
   Musik
  Komponisten
  Operette
  Walzer
  Musikfiles
   
   Die Habsburger
   Wien und der Tod
   Wienerisches
   Reiseinformationen
   Blog
 
  Kontakt
  Partnerseiten
  Sitemap
  Disclaimer
English
   
   
   
   

 

 

<< zurück
 

Jacques Offenbach - Verlobung bei Laternenschein
Handlung, Inhalt

 

Szene vor Michels Bauernhof. In der Mitte des Platzes steht ein grosser Nussbaum. Liese lebt auf dem Hof als Wirtschafterin. Michel ist ihr Vetter und Vormund zugleich. Obwohl sie ein fleissiges und sanftmütiges Mädchen ist, verhält sich Michel ihr gegenüber barsch und streng. Das resultiert jedoch nur aus seiner Eifersucht, denn er ist insgeheim in Liese verliebt. Er ist sehr aufgewühlt wegen der Tatsache, dass Liese neulich einen Biref heimlich zur Post gebracht hat und er vom Nachtwächter erfahren hat, dass sie vor kurzem im „Goldenen Ochsen“ ganze zwölfmal mit  einem gewissen Franz getanzt hat. Hanne und Katrine, zwei Witwen, liegen einander in den Haaren, da sie beide Liebesabsichte für Michel hegen, worüber Liese gar nicht erfreut ist, da diese dem Michel ebenfalls sehr wohlgesinnt ist.

 

Michel lässt die beiden Witwen wissen, dass er in Bälde sich vermählen würde und deshalb seinen Onkel Martin schriftlich um eine Geldgabe gebeten habe. Und schon kommt Liese herbei und überbringt des Onkels schriftliche Antwort. Michel liest den Brief vor und verlautet, dass der Onkel ihm einen Schatz zugedacht habe, welchen er noch vor dem Vesperläuten unter dem grosssen Nussbaum in der Mitte des Platzes vorfinden würde. Hocherfreut begiesst er die Neuigkeit mit einem Becher Wein und küsst die beiden Witwen, was Liese schweren Herzen mitansieht. Als Michel von dannen geht, beginnen Katrine und Hanne wieder zu streiten, diesmal heftiger als je zuvor. Aber auch die gute Liese hat von Onkel Martin einen Biref erhalten, in dem er schreibt: „Ich weiss, was Dir fehlt, mein Kind. Du brauchst einen Mann. Setz Dich heute Abend beim Vesperläuten unter den grossen Nussbaum!“ Und schon bald beginnt die Vesperglocke zu läuten. Liese setzt sich auf die Bank unter dem Nussbaum und schlummert ein. Und schon kommt Michel herbei, um nach dem versprochenen Schatz zu graben. Dabei erspäht er Liese und ihren Brief, der auf ihrem Schoss liegt.

Von Eifersucht gepackt nimmt er den Brief, liest ihn und versteht nun, was für ein Schatz ihm der Onkel bescheren will, denn es steht zudem geschrieben: „Indem ich Euch beide zusammenbringe, meine lieben Kinder, verhelfe ich jedem zu seinem Schatz, wie er keinen besseren finden kann.“ Schon erwacht Liese, und Michel bittet sie, seine Frau zu werden. Sie ist zuerst verwundert, da sie den Brief und somit diese entscheidende Passage nicht ganz zuende gelesen hat, kommt Michels Wunsch aber freudig nach, stellt aber eine einzige Bedingung für ihr Ja-Wort: „Respektperson bin in Zukunft ich!“ Diese delikate Szene wird von der Laterne des Nachtwächters beleuchtet. Die beiden Witwen Hanne und Katrine überwinden sich und wollen gleich die ersten Gratulanten sein.
 


 

© 2003-2013 Planet-Vienna, Zurich, Switzerland, webmaster (at) planet-vienna.com