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Oscar Straus - Werke

Operette „Drei Walzer“
Diese Operette ist ein einzigartiger Einfall. Sie besteht aus drei Akten. Im ersten Akt verwendete Oscar Straus die Musik von Johann Strauss Sen. Und im zweiten diejenige von Johann Strauss Jun. Im dritten Akt schliesslich erklingt Musik, die Straus selber komponiert hat. An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass Oscar Straus mit der Strauss-Familie in keiner Weise verwandt ist, was viele denken.

Charakterstück „Alt-Wiener-Reigen“
Das Stück erschein im Verlag Schott. Jahre nach der Scheidung von Straus‘ erster Ehefrau Nelly Irmen in Berlin vermählte er sich am 9. Dezember 1908 mit der Musikerin Clara Singer. Der „Alt-Wiener-Reigen“ wurde dabei von einem kleinen Ensemble als Hochzeitsmusik vorgetragen.
 

Operette „Der tapfere Soldat“
Zu dieser Parodie-Operette nahm Straus Bernard Shwas Theaterstück „Arms and the Man“ als Vorbild. Die Operette wurde am 14. November 1908 im Theater an der Wien uraufgeführt, war jedoch nicht besonders erfolgreich. Nur die Arie „Komm, komm, Held meiner Träume“ ging sogleich um die Welt. Vorgetragen hatte sie seiner Zeit die junge Grete Holm, welche mit Robert Stolz verheiratet war, der zu der Zeit Kapellmeister am Wiedner Theater war. Internationalen erfolg erzielte die Operette später unter dem Namen „The Chocolate Soldier“ von London aus bis in die USA. Die Arie fand mit dem Titel „My Hero“ den Weg ins Repertoire mancher Berühmtheit in den folgenden Jahrzehnten.
 

Operette „Didi“
1909 beauftragte die Direktion des Carltheaters den Librettisten Victor Leon (Victor Hirschfeld), welcher bereits den Stoff geliefert hatte für Strauss‘ „Simplicius“, Heubergers „Opernball“ und Lehàrs „Lustige Witwe“, aus dem Lustspiel „Die Marquise“ von V. Sardou den Stoff für die Operette „Didi“ zu formen, wofür Oscar Straus die Musik liefern sollte. Leon versagte diesmal jedoch völlig. Nach der Premiere am 23. Oktober 1909 waren Publikum und Presse sich einig, dass der ganze Lustspielstoff viel zu überarrangiert war und es sei schade um Straus‘ wundervolle Musik. Aus dieser Musik wurde glücklicherweise ein Walzerarrangement für Orchester geschrieben, welches die schönsten Melodien erklingen lässt.


Konzertwalzer aus der Operette „Ein Walzertraum“
Der Walzer vereint die wichtigsten Melodien aus der Operette: Eröffnet wird die Einleitung mit dem heroischen Thema „O Jubel sondergleichen“, worauf das Thema „Da draussen im duftigen Garten“ dem wunderschönen Hauptwalzer zugrunde liegt. Die weiteren Themen bestehen aus „Leise, ganze leise“, „Es krabbelt und wurlt“, „O du lieber, O du g’scheiter“, „Ich habe einen Mann“ und „Alles, was keck und fesch“. Zum Schluss erklingt nochmal der Hauptwalzer.


 

Tanzspiel „Die Prinzessin von Tragant“
1912 erhielt Oscar Straus die Aufgabe, für die Hofoper (heutige Staatsoper) ein Ballett zu schreiben und zwar in der Manier wie die bisherigen Ballette von Josef Bayer („Die Puppenfee“) und Johann Strauss Jun. („Aschenbrödel“). Das Motiv lieferten der Ballettlibrettist Heinrich Regel und der Choreograph Josef Hassreiter. Doch war die Handlung des Stückes zu kkurz und reichte nicht für einen ganzen Abend. Es entstand also nicht ein ausgewachsenens Ballett, sondern ein Tanzspiel, dessen Thema von Marionetten und Märchengestalten dominiert wird. In der Handlung wächst ein empfindsames Mädchen in einer Gesellschaft auf, in der sich alle Menschen durch den Zwang der Etikette in Puppen verwandelt haben und sich auch so fortbewegen. Auch das Mädchen, die Prinzessin, nimmt immer mehr die Gestalt einer Puppe an. Plötzlich prescht ein Fremder Gesell namens ‚Kreisel‘ in den Palast und reisst durch seine wirbelnden Bewegungen und durch seinen ungebrochenen Elan alle starren Figuren mit, worauf sich diese plötzlich leichtfüssig bewegen und tanzen. Der Bann der Etikette ist somit gebrochen, und der Weg zur Freiheit und Leieb steht offen. Der Kreisel entpuppt sich als verzauberter Prinz, und alle sind glücklich und froh.
In dieser Operette konnte sich Oscar Straus mit unterschiedlichen Musikstilen auseinandersetzen und diese auch zur Anwendung bringen. Für die strenge Etikette schrieb er passend das ‚Menuett à la cour‘ und den Marsch ‚Die Schlossparade‘. Die ‚Valse lente‘ sollte die heimlichen Sehnsüchte der mittlerweile fast zur Puppe erstarrten Prinzessin verbildlichen, und der grosse ‚Tragant-Walzer‘ erklingt, als alle aufgetaut und hungrig nach Bewegung, Liebe und Lust sind.
 

Operette „Rund um die Liebe“
Wie der Titel schon sagt, handelt es sich um das wichtigste Thema im Leben eines Menschen - die Liebe. So ist auch die Handlung in dieser Operette kaum neuartig: Ein Jüngling will vor seiner Verlobung die Liebe erst mal richtig kennenlernen und trifft dabei bereits auf die ihm zugedachte Braut. Straus nutzte die Banalität der Handlung zum Komponieren von schmeichelnden Walzern, leichtfüssigen Polkas und kecken Märschen. Einige Lieder aus der Operette schrieben Geschichte und machten ihre Runde um die Welt. So beispielsweise „Ich weiss schon, was ich möcht‘“, „Ein Schwipserl möcht‘ ich haben“ oder „Es gibt Dinge, die muss man vergessen“.
 

Operette „Eine Ballnacht“
Als 1918 der Erste Weltkrieg bereits vier Jahre gedauert hatte und Not und Armut sich in Wien breit gemacht hatten, machte sich Oscar Straus an die Arbeit und stellte die Musik für eine Operette zusammen, welche nochmal die Form wie in vergangenen Zeiten haben sollte mit Komtessen, Fürsten, Grafen und gewohnten Protagonisten. Die Geschichte handelt von einem Mädchen, das in einem Modehaus angestellt ist und die Gelegenheit erhält, als Komtesse an einer rauschenden Ballnacht teilzunehmen. Das Mädchen ist an dem Abend der Mittelpunkt und erhält jeglichen Respekt von den feinen Herren und Damen. Die Nacht wird für das Mädchen wie eine Nacht im Paradies, in der sämtliche Wünsche in Erfüllung gehen. Für diese Operette sollte selbstverständlich eine luxuriöse und aufwendige Kulisse die Bühne füllen, was jedoch in der Zeit des Krieges für die Stadt Wien ein fast unerschwingliches Vorhaben war. Die Direktion des Johann Strauss-Theaters hat es jedoch geschafft, die nötigen finanziellen Mittel aufzutreiben und die Inszenierung zu ermöglichen. Am 11. Oktober 1918 erfolgte die Uraufführung der Operette mit einer grandionsen Inszenierung mit allem Überfluss und verschwenderischer Aufmachung. Oscar Straus dirigierte das grosse Orchester und zauberte Walzerweisen und andere Klänge hervor wie in den geoldenen Zeiten, die schon lange vorbei waren. Der Erfolg war grossartig, und die Operette wurde ein Jahr später auch in Berlin aufgeführt und überlebte den Zusammenbruch der
Donaumonarchie.
 

Reigen-Walzer
Für den Film „La Ronde“, einer Geschichte nach Arthur Schnitzlers „Reigen“, schrieb Oscar Straus die Musik. Es entstand der Reigen-Walzer, welcher in den Jahren nach der Filmversion von Max Ophül (1950) um die Welt gegangen ist. Noch heute erklingt der Walzer mit Pariser Flair immer und immer wieder.
 

 

 

 

 

 

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