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Karel (Karl) Komzák - Werke

Phantome, Walzer; Op 160

 

Komzák schrieb diesen Walzer zwischen 1871 und 1881, in der Zeit, als er Militärkapellmeister des 7. Infanterieregiments im Südtirol war. Das relativ frühe Werk war das erste seiner grösseren Walzerstücke und besiegelte seine bevorstehende Laufbahn als einflussreicher Vertreter dieses Musikgenres.

Am Gardasee, Mazurka; Op 184 

Geschrieben um 1880, während das 7. Infanterieregiment in Riva am Gardasee stationiert war. Das Werk fand grosse Begeisterung bei den Zuhörern, als es erstmals aufgeführt wurde am Galakonzert zu Ehren eines hohen militärischen Besuches. 

Thun-Hohenstein-Marsch; Op 106 

 

Ebenfalls geschrieben in der Zeit, als Komzák beim 7. Infanterieregiment war, vermutlich in Innsbruck zwischen 1871 und 1880. Gewidmet ist der der Marsch Graf Franz Thun-Hohenstein, Schutzbefehlshaber von Tirol und Vorarlberg und Oberst des 54. Infanterieregiments, welches den Marsch später übernahm. 
 
Galopp; Op 303  Die Schnellpolka war eine Form, in welcher Komzák besonders brillierte. Op 303 ist ein besonderes Meisterwerk und zeigt sein Können mehr als andere. Deshalb ist es bemerkenswert, dass er dieser Polka keinen Namen gegeben hat.
 
Bad’ner Mad’ln, Walzer; Op 257 

Seine Uraufführung hatte dieser grossartige Walzer an einem Benefitzkonzert am 30. Juli 1898 im Badener Kurpark. Das Werk fand riesigen Anklang und blieb Komzáks berühmtestes Werk überhaupt. Bereits die durchdachte Einleitung weckt alle Aufmerksamkeit, beginnend mit Trommelmusik, welche aus dem Nichts hervorzutreten scheint, immer lauter wird, vorerst in fröhliche Marschmusik übergeht und ihren Höhenpunkt in einem Fortissimo findet. Es folgt der Übergang in eine leise Melodie im Walzertakt worauf nochmal kräftig die Marschmusik ertönt, bevor die Einleitung zuende ist und kraftvoll das erste Walzerthema ertönt mit seinen mächtigen Akkorden.
Sämtliche Walzerthemen sind gespickt mit markanten Melodien, welche in sinnvoller Folge aneinander gereiht sind. Das Ende findet der Walzer in einem Coda mit dreifachem Forte.

 

Heitere Stunden, Polka Française; Op 183 Max Schönherr und Eugen Brixel beschreiben die Polka in Komzáks Monographie als „exzellente und unterhaltsame Tanzkomposition des frühen 20. Jahrhunderts“. 
 

 

Echtes Wiener Blut, Marsch; Op 189

Der ursprüngliche Titel dieses Werks war ‚Oberst-von-Stingl-Marsch‘. Das berauschende Stück war dem führenden Offizier des 84. Infanterieregiments gewidmet. Da Oberst von Stingl die Führung dieses Regiments im Jahre 1892 übenahm, geht man davon aus, dass Komzák die Komposition dieses Marsches in den letzten Jahren seines Militäsdienstes geschrieben hat. 

Maienzauber, Walzer; Op 306 

Dieses mächtige Meisterwerk war Komzáks letzter veröffentlicher Walzer und stammt aus dem Jahre 1904, kurz vor seiner Reise zur Weltausstellung nach St. Louis. Die Melodien wirken atemberaubend durch die Besetzung eines vollumfänglichen Symphonieorchesters, wodurch Komzáks fortschrittliche Art zu komponieren ganz besonders zur Geltung kommt.
Die Einleitung zieht sich nach der kräftigen Eröffnung durch die Hörner lange dahin und baut eine Spannung auf, die sich dann in der wunderbar dahingleitenden Melodie des langsamen, schweren Hauptwalzers löst.
Ein Starreporter von der Weltausstellung in St. Louis schrieb über Komzak: „Sein neuer Walzer ’Maienzauber‘ ist ein Meisterwek. Ich finde keine Worte, welche das Werk zur genüge loben können, denn keiner bringt solch wunderbare Töne hervor wie er. Wir haben viele grossartige Musikschaffende erlebt, aber Komzák ist mehr ein Zauberer als ein Musiker...“
 

 

Der letzte Gruss; Op 198  Ein rührendes Lied aus Komzáks einziger Operette ‚Edelweiss‘. Geschrieben ist es für Flügelhorn, wird aber gelegentlich mit Trompete gespielt. 
Soldatenabschied, Marsch  Diese Komposition baut auf verschiedenen Soldatenliedern auf. Uraufgeführt wurde das Werk im Jahre 1888 im Wiener Sophiensaal.
Louise de Lavallière (Air); keine Op-Nr  Eines von Komzáks zahlreichen Kleinoden, welches unter dem Namen ‚Air Lavallière‘ auch in einer Version für Violine und Klavier sowie auch in einer Version für Violine, Klarinette und Streichquintett existierte. 
 
Neues Leben, Walzer; Op 210  Obwohl das Datum der Uraufführung dieses Walzers unbekannt ist, lässt das Jahr des Urheberrechts (1893) und auch der Titel vermuten, dass es sich um die Zeit handelt, als Komzák in jenem Jahr die Leitung des Badener Kurpark-Orchesters übernahm.
Seine sichere und erfolgreiche militärische Laufbahn zu verlassen, war für Komzák ein grosser und wichtiger Schritt, aber das neue Leben mit dem Orchester brachte ihm in den kommenden zwölf Jahren viele grosse Triumphe.
 
 
Weitere:  
Volksliedchen und Märchen; Op 135
Erzherzog Albrecht-Marsch; Op 136
Wiener Volksmusik, Potpourri; Op 165
Fideles Wien, Walzer; Op 190
Münchner Kindl, Walzer; Op 286
Liebchen träumt; Op 211
Sturm Galopp; Op 156
An der schönen grünen Narenta, Walzer; Op 227
Pikante Blätter, Potpourri; Op 236
Neue Wiener Volksmusik, Potpourri; Op 244
Wien bei Nacht, Potpourri; Op 297
Vindobona-Marsch
Ouverture "Edelweiss"
Barataria-Marsch
Wem gebührt der Lorbeer?, Potpourri

 

 

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